Etwa zwei Jahre, vom 3. August 1956 bis zum September 1958 arbeitete ich in der Buchdruckerei Gassmann AG in Solothurn. Nach drei Jahren Lehrzeit in Harnburg und einem Jahr in einem Zeitungs-Akzidenz-Betrieb in Wiesbaden kam ich in die Schweiz, um die «Schweizer Typographie», wie man in Deutschland von den Erzeugnissen der Setzer und Graphiker sowie Künstler in der Schweiz spricht, aus erster Hand kennenzulernen und gleichzeitig mit neuen und anderen Arbeitsmethoden in Berührung zu kommen. Daß daneben die finanzielle Seite gegenüber der in Deutschland nicht uninteressant. ist, trug auch dazu bei, die Schweiz zu wählen. Für den Schriftsetzer ist die Schweiz das einzige Land, in dem er ohne Sprachschwierigkeiten sofort arbeiten kann. Und letzten Endes sieht man von Deutschland aus in dem schweizerischen graphischen Schaffen ein Vorbild, das uns auf diesem Gebiet weit voraus sei.
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